akz-i In Deutschland leiden rund zwölf Millionen Menschen an Bluthochdruck, so eine Schätzung des Deutschen Grünen Kreuzes. Bluthochdruck liegt bei einem Druckwert von mehr als 140/90 mm Hg vor. Er erhöht deutlich das Risiko, Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle zu erleiden. 40 Prozent der Schlaganfälle könnten durch eine korrekte Blutdruckeinstellung verhindert werden. Diese Zahl zeigt deutlich, wie wichtig die Vorbeugung und Behandlung ist.
Neben den nicht zu beeinflussenden Faktoren Vererbung, Alter und Geschlecht können viele Risikofaktoren durch den Lebensstil verringert werden. Übergewicht ist dabei entscheidend. Der Body-Mass-Index (BMI) zeigt an, ob ein zu hohes Gewicht vorliegt. Er errechnet sich, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Meter geteilt wird. Übergewicht liegt ab einem BMI von 25 vor. Aber auch normalgewichtige Menschen sollten auf die Verteilung ihres Körperfettes achten. Sammelt es sich in der Leibesmitte, kann das negative Auswirkungen haben. Unabhängig von der Körpergröße ist ein Bauchumfang von mehr als 102 Zentimetern bei Männern und 88 Zentimetern bei Frauen ein Warnzeichen. Dem sollte mit gezielter Gewichtsreduktion begegnet werden. Beim Abnehmen hilft insbesondere regelmäßige Bewegung. Neben der Gewichtsverminderung wirkt sich körperliche Aktivität zudem positiv auf das Wohlbefinden und das Herz-Kreislauf-System aus. Es wird trainiert und widerstandsfähiger, Krankheiten treten seltener auf. Permanenter Stress kann den Blutdruck über das vegetative Nervensystem erhöhen. Selbst Schlafprobleme, die häufig bei unbewältigtem Stress auftreten, können einen negativen Einfluss haben. Alkohol und Zigaretten im Übermaß sollten tabu sein oder stark reduziert werden. Hinzu kommt: Eine salzreiche Ernährung kann die Druckwerte erhöhen. Natriumarme Kost und Getränke wie Deutschlands kochsalzärmstes Mineralwasser Black Forest still helfen, den Kochsalzkonsum zu regulieren.