Magdeburg (rgm). Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mit Herzrhythmusstörungen zu tun. Viele reagieren mit Ratlosigkeit und Ängsten auf die Unregelmäßigkeiten ihres Herzschlags. Deshalb veranstaltet die Deutsche Herzstiftung vom 1. bis 30. November die bundesweiten Herzwochen, in diesem Jahr zum Thema "Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen". Ziel der Aktionen ist es, über Herzrhythmusstörungen zu informieren, Ängste abzubauen und Hilfe für den Umgang damit zu geben.

Mit einem "Tag der offenen Tür" beteiligen sich Kardiologen und Herzchirurgen vom Universitätsklinikum Magdeburg an den Herzwochen und laden die interessierte Öffentlichkeit zum Donnerstag, 18. November, von 14 bis 16 Uhr in das Herzkatheterlabor im Haus 3a auf dem Gelände der Uniklinik in der Leipziger Straße 44 ein.

Für die Besucher gibt es Informationen über den Stand von Diagnostik und Therapie sowie über neue Entwicklungen bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Mitunter lassen sich Rhythmusstörungen nicht in einem Elektrokardiogramm (EKG) erfassen. Dies macht die Einordnung sehr schwierig. Eine Methode, die dann angewendet wird, ist die elektrophysiologische Untersuchung. Dabei wird direkt vom Herzmuskel eine Art Elektrokardiogramm abgeleitet. Wenn sich eine Behandlung dann als notwendig herausstellt und wenn Medikamente nicht mehr helfen oder nicht vertragen werden, erfolgt eine Katheterablation. Beide Therapiemethoden werden die Ärzte vorstellen.