Berlin (dpa). Zum morgigen Fahrplanwechsel bei der Bahn steigen die Preise im Regionalverkehr. Dazu kommen einige weitere Änderungen:

m Ticketpreise: Normale Fahrkarten und Zeitkarten im Regionalverkehr außerhalb der Verkehrsverbünde werden im Schnitt 1,9 Prozent teurer. Im Fernverkehr – also bei ICE, Intercity und Eurocity – bleiben die Preise erstmals seit 2002 zum Jahreswechsel stabil.

m Quer-durchs-Land-Ticket: Damit können bis zu fünf Reisende montags bis freitags einen Tag bundesweit Regionalzüge nutzen. Es kostet 42 Euro für die erste Person und je sechs Euro für bis zu vier weitere, also maximal 66 Euro. Eltern oder Großeltern können Kinder oder Enkel bis 14 Jahre gratis mitnehmen. Das Sonderticket war nach einem Test zwischenzeitlich eingestellt worden und wird nun wieder angeboten.

m Schönes-Wochenende- Ticket/ Ländertickets: Das Schönes-Wochenende-Ticket für gemeinsame Nahverkehrsfahrten von bis zu fünf Reisenden an Sonnabenden oder Sonntagen wird zwei Euro teurer. Im Internet und am Automaten kostet es künftig 39 Euro, am Schalter 41 Euro. Die Preise der unterschiedlichen Ländertickets werden um einen Euro erhöht.

m Fahrgastrechte-Formular: Das bei allen Bahnen gültige Formular, um bei großen Verspätungen eine Entschädigung zu beantragen, wird einfacher und kürzer. So müssen Daten zur genutzten Fahrkarte nicht mehr eingetragen werden. Ab einer Stunde Verspätung gibt es 25 Prozent des Preises zurück, ab zwei Stunden Verspätung die Hälfte.

m Winter-Änderungen im ICE-Verkehr: In den neuen Fahrplan wurden Änderungen auf bestimmten ICE-Linien aufgenommen, die bis 19. März befristet sind. So fahren teils Intercity statt ICE, manche ICE haben nur einen statt zwei Teile. Auf der Linie Bremen-Hannover-München werden fünf Direktverbindungen zu Umsteigeverbindungen.

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