Die Liebe zum Smartphone ist vergänglich: 42 Prozent aller Verbraucher kaufen sich nach spätestens zwei Jahren bereits ein neues, so die Stiftung Warentest. Meist landet das ausrangierte Gerät dann in irgendeiner Schublade auf Nimmerwiedersehen, obwohl es noch voll funktionsfähig ist.

„Nicht nur aus Umweltgründen ist das schade“, sagt Eveline Pupeter vom Senioren-Handyhersteller Emporia. Ihre Firma hat deshalb einen Weg gefunden, wie Ruheständler mithilfe eines vermeintlich ausgedienten Geräts kostengünstig in die Smartphone-Welt einsteigen können, sozusagen auf Probe.

Dreh- und Angelpunkt dafür ist ein technisches Zusatzprogramm. Es rüstet das ,alte‘ Smartphone – etwa von Kindern oder Enkelkindern – technisch auf die Bedürfnisse von Senioren um. „Die von uns entwickelte neue Oberfläche legt sich über die eines herkömmlichen Smartphones drüber“, erklärt Pupeter das Prinzip. „Aus einem Smartphone, das für viele Senioren verwirrend und unübersichtlich aussieht, wird so eins mit einfacher Menüstruktur, intuitiver Bedienbarkeit und großen, gut lesbaren Icons.“

Angeboten wird das Zusatzprogramm in Form einer App. Diese ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit in Zusammenarbeit mit Senioren. Die App räumt auf mit unübersichtlichen Darstellungen und komplizierten Menüpfaden und soll herkömmliche Smartphones endlich auch für digitale Neueinsteiger attraktiv machen. Vorgestellt wurde sie Anfang September anlässlich der diesjährigen IFA in Berlin. „Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere App das Zeug hat, die Smartphone-Welt vieler älterer Menschen zu revolutionieren“, sagt Pupeter.

Wie gut die „Mach-dein-Smartphone-einfach“-App bedienbar ist, hat Emporia von unabhängiger Stelle untersuchen lassen. Das Ergebnis des Austrian Institute of Technology ist beeindruckend: 87 Prozent der Testpersonen können sich vorstellen, die App künftig in der Praxis zu nutzen. Umgerüstet werden können damit nahezu alle älteren Android-Smartphones (4.4. und höher).

Erhältlich ist die „Mach-dein-Smartphone-einfach“-App in Kombination mit einem umfangreichen Trainingsbuch im Fachhandel. Im Google Play Store wird sie für einen reduzierten Preis, dort allerdings ohne Trainingsbuch, angeboten.

„Wie wäre es denn, wenn die Enkelkinder ihre Großeltern beim Einstieg in die neue Smartphone-Welt unterstützen?“, fragt Pupeter. Der Deal würde folgendermaßen aussehen: Während die Enkel die App für Oma und Opa auf einem ausrangierten Smartphone installieren, zeigt sich die Gegenseite finanziell erkenntlich: mit einem Zuschuss für ein neues Smartphone.

 

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link.

 www.emporia.de/app