München (dpa/tmn) - Wer in England mit dem Auto von der Fähre gerollt ist, muss auf der linken Straßenseite fahren. Deutschen Rechtsfahrern erscheint das als britische Marotte, doch in vielen anderen Ländern fahren die Autos ebenfalls links.

In Europa gilt das neben Großbritannien auch in Irland, Zypern und Malta. Viele Linksfahrer-Länder finden sich darüber hinaus außerhalb Europas. Der ADAC nennt unter anderem Australien, Neuseeland, Indien, Japan, Thailand und die Dominikanische Republik. Der Auto Club Europa (ACE) weist darauf hin, dass in vielen Ländern im südlichen Afrika Linksverkehr die Regel ist. Dazu gehören Südafrika, Mosambik, Namibia und Simbabwe. Auch in Kenia und auf den der Ostküste vorgelagerten Seychellen müssen sich Reisende auf das Linksfahren einstellen.

Wer einen Mietwagen ausleiht, erkennt das Linksfahrgebot am Lenkrad auf der rechten Seite. Auch wer mit dem eigenen Auto im linksspurigen Ausland unterwegs ist, muss stets aufpassen, dass er sich auf der richtigen Straßenseite befindet. Wer auf der falschen Seite fährt und einen Unfall verursacht, kann laut ADAC nicht mit Nachsicht rechnen. Er wird dann für den Schaden verantwortlich gemacht. Und die Haftpflichtversicherung verweigert womöglich die Zahlung.

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