Aalen (dpa/tmn) - Das runderneuerte Limesmuseum Aalen in Baden-Württemberg wird nach zweieinhalbjähriger Bauzeit Ende Mai wiedereröffnet. In dem einst größten Reiterkastell nördlich der Alpen waren 1000 römische Soldaten mit ihren Pferden stationiert.

Das Museum sei von großer Bedeutung für Europa und das Studium der Geschichte des Kontinents, so Leiter Martin Kemkes. Es liegt am 550 Kilometer langen Obergermanisch-Raetischen Limes, den die Unesco 2005 in den Rang einer Weltkulturerbestätte erhob.

"Hier wird der Limes als Grenze zwischen der Weltmacht Rom und den Germanen beziehungsweise Kelten erlebbar, aber zugleich als eine Verbindungslinie zwischen ihnen", erklärt Kemkes.

Limesmuseum Aalen

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Bayerisches Limes-Informationszentrum

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