München (dpa/tmn) - Wer unterwegs im Zug ins Netz will oder gar Videos streamen möchte, hat es weiter schwer. Das geht aus dem aktuellen Netztest 2019 der Fachzeitschrift "Connect" (1/2019) hervor.

Demnach konnte kein Anbieter die Versorgung im Vergleich zum Vorjahr nennenswert verbessern. Das Urteil lautet weiterhin: Beim Internet im Zug bleibt in Deutschland noch viel zu tun. Kleine Verbesserungen gibt es lediglich im Netz der Telekom, so die Prüfer.

Der Bonner Konzern konnte so Konkurrent und Vorjahressieger Vodafone leicht überholen. Telefonica landete auf Rang drei. Ruhm gebührt allerdings auch dem Sieger nicht. Mobilfunknutzer müssen sich beim Reisen in Zügen weiter mit mageren Erfolgsquoten beim Aufruf von Internetseiten und Videostreams begnügen, auch die Übertragungsgeschwindigkeit ist eher langsam. Auf der Schiene leiden außerdem Sprachqualität und Verbindungsstabilität. Die Dauer des Rufaufbaus steigt massiv an.