Berlin (dpa) - Wegen des Winterwetters kommt es weiter zu Problemen im Zugverkehr in Deutschland. Die Bahn arbeite daran, Schritt für Schritt auf immer mehr Verbindungen den Zugverkehr wieder aufzunehmen, schrieb das Unternehmen in seinem Wetterblog.

"Auch heute und in den nächsten Tagen müssen Reisende in vielen Teilen des Landes witterungsbedingt mit erheblichen Einschränkungen im Nah- und im Fernverkehr rechnen", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. "Strenger Frost, Schneeverwehungen und regional starker Neuschnee sorgen aber weiterhin für Verzögerungen und teils neue Einschränkungen."

Im Großraum Halle und einigen anderen Regionen müssten enorme Schneemassen wegtransportiert werden. Der Fernverkehr laufe auf vielen Strecken schrittweise wieder an. Auf den Ost-West-Verbindungen gebe es ein eingeschränktes Angebot und zum Teil deutliche Verspätungen. "Gleiches gilt für die Nord-Süd-Verbindungen."

Fahrgäste können ihre nicht genutzten Fernverkehrsfahrkarten für Fahrten von 6. bis 10. Februar noch sieben Tage nach Störungsende nutzen oder kostenfrei stornieren. Die Bahnsprecherin riet Reisenden und Pendlern, ihre Verbindung rechtzeitig zu überprüfen, am besten eine Stunde vorher mit der Internetseite, der App oder der Hotline.

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