Innsbruck (dpa/tmn) - Zermatt in der Schweiz ist das beliebteste Skigebiet der Alpen. Das ergab eine Umfrage unter 39 795 Ski- und Snowboardfahrern in 55 Gebieten in der vergangenen Wintersaison. Mit der Erhebung wird alle zwei Jahre das "Best Ski Resort" gekürt.

Im Jahr 2018 lag noch Kronplatz in Südtirol auf dem ersten Platz und verdrängte damals Zermatt von der Spitzenposition. In diesem Jahr teilt sich das Skigebiet den dritten Platz mit Arosa-Lenzerheide in Graubünden. Platz zwei geht in diesem Jahr an das Gebiet Gröden/Seiser Alm, ebenfalls in Südtirol gelegen.

Auf Rang vier liegt St. Moritz, gefolgt von Alta Badia und Saas-Fee auf Platz sechs, Serfaus-Fiss-Ladis auf Rang acht, Gurgl auf Rang neun und Ischgl auf Platz zehn. Die Platzierungen ergeben sich aus einer Art Zufriedenheits-Index. Die Wintersportler bewerten mehrere Kategorien mit den Noten 1 (mangelhaft) bis 10 (top).

Das wichtigste Kriterium für die Wahl eines Skigebiets ist laut der Studie unverändert die Größe und damit das Pistenangebot. Auf den weiteren Rängen folgen Schneesicherheit, Pistenqualität, die Unterkünfte vor Ort und der Beförderungskomfort.

© dpa-infocom, dpa:201105-99-222082/2