Schönhausen/Havelberg l Was wird eigentlich im Elb-Havel-Winkel aufgetischt? Diese Frage stellen sich gerade die Küchenspione Björn Gäde (LEADER-Manager der Lokalen Aktionsgruppe Elb-Havel-Winkel), Marina Heinrich (Kultur- und Tourismusbeauftragte der Hansestadt Havelberg) und Jenny Freier (Tourismusmanagerin der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land). Und: Was ist ein typisches Rezept für die Region? Welche Gerichte haben ihren Weg in die Pfannen und Töpfe gefunden oder wurden schon zu Großmutters Zeiten gekocht? Gibt es Rezepte, die schon seit Generationen immer wieder gerne serviert werden?

„Im kommenden Jahr wollen wir drei abwechselnd einmal pro Monat zwischen Elbe und Havel in den Kochtöpfen spionieren und ein Gericht gemeinsam mit dem Rezeptgeber ausprobieren“, erklärt Marina Heinrich.

Zusammenfassung zum Rezeptbuch

Am Ende des Jahres werden die Spione ihre Ergebnisse zusammenfassen und präsentieren.

„Wir planen einen weiteren Jahreskalender oder ein kleines Heft mit Bildern und Rezepten zu den ausgewählten zwölf Gerichten. Außerdem sind wir mit Food-Bloggern in Kontakt, die im Internet sowie auf Social-Media-Kanälen über die regionalen Genüsse aus dem Elb-Havel-Winkel berichten sollen“, so Björn Gäde.

Deshalb sind die Küchenspione ab sofort auf der Suche nach Rezepten und Orten, an denen gekocht werden kann. Vom Bierfisch bis zur Klüter-Suppe ist alles gefragt, was typisch regional oder traditionell im Elb-Havel-Winkel gekocht wird. Aber auch moderne Variationen oder Fusionsküche mit regionalen Zutaten können eingereicht werden. Ob Hobby-Köche, Gastronomen oder Vereine – jeder kann bis zum 13. November sein Lieblings-Rezept unter Angabe von Kontaktdaten einreichen. Gekocht wird entweder am heimischen Herd des Rezeptgebers oder in einer Gaststätte.

Wer sich beim Kochen über die Schulter schauen lassen möchte, kann sich ab sofort in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land in der Schönhauser Bismarckstraße 12 bei Jenny Freier melden (Tel. 039323/84 00) oder ihr eine e-mail an tourismus@elbe-havel-land.de schicken. „Ich bin sehr gespannt, welche Vorschläge eingehen und hoffe auf eine große Vielfalt. Ganz sicher werden die zwölf Kochabende interessant und unterhaltsam“, ist Jenny Freier voller Vorfreude.

Im Januar schauen die Spione dann das erste Mal in die Kochtöpfe.