Stendal l Der RSV Stendal 07 schickte drei Sportler (Kadetten (15 bis 17 Jahre) an den Start. Sie brachten eine Goldmedaille zurück in die Altmark.

Fast 350 Sportler aus 56 Vereinen machten sich auf den Weg, um die besten zu ermitteln. Das Turnier ist bekannt für sein starkes Niveau. Schwerathleten aus allen Teilen Deutschlands, Belgien, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Tschechien und der Schweiz versammelten sich.

Die Trainer Thomas Schulz und Stev Berghoff haben die Betreuung übernommen. Mohammad Reza Nabizade rang in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Im ersten Kampf wurde er von Vatan Ülger (KSV Witten) überrascht. Nach der vierminütigen Kampfzeit musste sich der Stendaler 1:9 nach Punkten geschlagen geben.

In der nächsten Begegnung traf Nabizade auf Leon Schetterer (KSV Tennenbronn). Der Südbadener war erfahrener und technisch versiert. Somit hingen die Trauben noch etwas zu hoch. Am Ende kam Nabizade auf den neunten Platz.

Berghoff auf Rang zehn

Im Limit bis 80 Kilogramm trug sich Jonas Berghoff in die Turnierlisten ein. Im Auftaktkampf traf er auf Artur Rocoman (KSV Neu-Isenburg). Nach einem unglücklichen Abklemmen fand sich der Altmärker auf den Rücken wieder – Schulterniederlage. Der nächste Gegner hieß Nikolai Huttunen (HPM Helsinki). Berghoff punktete, der Finne punktete. Am Ende konnte der Finne besser seine Techniken durchsetzen und Punkte ergattern. Berghoff verlor technisch unterlegen. Das Endresultat war der zehnte Rang.

Finale für Ptak

Maximilian Ptak startete in der Gewichtsklasse bis 92 kg. Der Stendaler zog in das Finale ein. Hier setzte er sich durch und konnte den ersten Platz belegen. „Max ist nach einer mehrjährigen Pause wieder zum Ringen gekommen. Er trainiert seit mehr als ein Jahr und gewinnt seine Kämpfe“, berichtet Trainer Thomas Schulz. Insgesamt konnten die Stendaler Ringer viele Erfahrungen sammeln. Das ist sehr wichtig für die Vorbereitung auf die neue Meisterschaftssaison 2020. Die Landesmeisterschaften im Januar bilden den Auftakt dazu. Schulz: „Die Konkurrenz war sehr stark. Wir haben uns gut präsentieren können.“