Braunlage (dpa/sa). Nach dem großen Run auf den Wurmberg zum Saisonauftakt am Sonnabend wird am kommenden Wochenende im Harz wieder mit einem Ansturm der Wintersportler gerechnet. "Die Bedingungen verbessern sich weiter", sagte eine Sprecherin von Braunlage-Tourismus am Mittwoch.

"Die Temperaturen gehen in den kommenden Tagen weiter zurück", sagte Manuel Voigt vom Deutschen Wetterdienst. "In den Nächten können sie im Harz auf zehn Grad minus fallen." Tagsüber werde es in Höhenlagen ab etwa 400 Metern Dauerfrost geben.

Am Wurmberg in Niedersachsen kann nach Angaben der Seilbahngesellschaft jetzt weiter Kunstschnee produziert werden. Zudem wird in den kommenden Tagen auch natürlicher Schneefall erwartet, so dass weitere Pisten geöffnet werden können. "Vor allem am Freitag könnte es schneien", sagte Wetterforscher Voigt. Derzeit beträgt die maximale Schneehöhe am Wurmberg 30 Zentimeter. "Da kommen jetzt etliche Zentimeter hinzu", sagte der Meteorologe.

Auch deshalb besteht im Harz die Hoffnung, dass die Pisten in weiteren Skigebieten öffnen können. Am Matthias-Schmidt-Berg in St. Andreasberg soll der Betrieb am Samstag beginnen. In vielen Orten sind nach Angaben des Harzer Tourismusverbandes die Rodelstrecken präpariert. Auch einige Langlaufloipen sind mittlerweile gespurt, so am Sonnenberg und in Benneckenstein.

Der Winter wird dem Harz voraussichtlich auch über das Wochenende hinaus erhalten bleiben. Er rechne damit, dass die Temperaturen vorerst unter dem Gefrierpunkt bleiben, sagte Meteorologe Voigt.