Höhnstedt/Salzatal (dpa) l Die Bürgermeisterin der Gemeinde Salzatal, Ina Zimmermann, ist wegen einer mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt in die Schlagzeilen geraten. Jetzt hat die 34-Jährige ihr Handeln öffentlich indirekt eingestanden. "Ich möchte Euch hiermit aus tiefstem Herzen versichern, dass es mir unendlich leid tut, was passiert ist. Ja, ich habe einen riesigen Fehler gemacht und ja, ich werde dafür geradestehen", schrieb die CDU-Bürgermeisterin auf ihrer Facebook-Seite. Am Donnerstag fanden sich unter dem Eintrag rund 290 Kommentare – von Verständnis für den Fehltritt und Aufmunterung bis zu völligem Unverständnis.

Die CDU unterdessen will erst noch über mögliche Konsequenzen beraten. Eine Sprecherin des Landesverbands teilte mit, am 6. November werde der Landesvorstand zusammenkommen, dem auch Zimmermann angehöre. Sie werde dort die Möglichkeit haben, sich zu erklären.

Zuvor hatten mehrere Medien über die Trunkenheitsfahrt berichtet. Die Polizei verwies auf die Persönlichkeitsrechte und wollte die Personalien nicht bestätigen. Eine Polizeisprecherin berichtete von einem Unfall am Donnerstagabend vergangener Woche. Dabei sei eine 34-Jährige mit ihrem Wagen zunächst gegen ein Geländer gefahren und habe dann den Unfallort verlassen.

Zeugen seien der Frau nachgefahren und hätten versucht sie zu stoppen, dabei seien die Autos zusammengestoßen. Ein Atemalkoholtest habe 2,9 Promille bei der 34-Jährigen ergeben. Den Führerschein habe sie sofort abgeben müssen. Der Sachschaden werde auf 7000 Euro geschätzt.