Bauinvestitionen in Frauenhäusern werden gefördert
Magdeburg (dpa/sa) - Die Bedingungen in den Frauenhäusern Sachsen-Anhalts sollen mit Hilfe eines Bundesförderprogrammes verbessert werden. In den kommenden vier Jahren stünden dafür mehr als 3,3 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung, teilte die Staatskanzlei nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in Magdeburg mit. In Mittelpunkt stünden Bauinvestitionen.
Erste Förderanfragen zum Programm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" gebe es schon, etwa mit Blick auf eine Verbesserung der Lage für Frauen in ländlichen Gebieten. Es gehe um Um- und Neubauten von Frauenhäusern sowie eine verbesserte Sicherheit in den Hilfeeinrichtungen, erklärte Justiz- und Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding (CDU).
Aktuell gibt es landesweit laut Ministerium 19 Frauenhäuser mit 121 Plätzen für Frauen und 157 Plätzen für Kinder. Hinzu kommt ein Netz verschiedener Beratungsstellen.