Magdeburg l Mit drei Jahren Verspätung geht der Bau der A 14 in Sachsen-Anhalt weiter. Am 16. August will Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) den Bau des Abschnitts von Colbitz bis Tangerhütte offiziell starten. Die gut acht Kilometer lange Strecke im Landkreis Stendal sollte längst fertig sein. Schon 2014 sollten die Bagger anrücken. Doch Klagen und Planungsfehler verzögern das Vorhaben immer wieder. „Unser Ziel ist es, dass die A 14 im Jahr 2022 durchgängig befahren werden kann“, sagte Webel am Deinstag.

Mit dem 1,3 Milliarden Euro teuren Neubau wird die Autobahnlücke zwischen Magdeburg und der Ostsee geschlossen. Etwa 80 Kilometer der insgesamt gut 200 Kilometer langen Straße befinden sich immer noch in der Planungsphase. Am weitesten fortgeschritten ist der Bau im Norden: Ende des Jahres ist die Autobahn von Karstädt (Brandenburg) bis Wismar auf 97 Kilometern komplett befahrbar.