Beginn der ersten digitalen Händel-Festspiele in Halle

Die Händel-Festspiele in der Geburtsstadt des berühmten Komponisten finden nach der Absage 2020 nun erstmals digital statt. Interessierte können sich auf ein kostenloses Programm freuen.

Von dpa
Händeldenkmal im Stadtzentrum in Halle/Saale vor der Marktkirche.
Händeldenkmal im Stadtzentrum in Halle/Saale vor der Marktkirche. Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Halle - An diesem Freitag beginnen in Halle die ersten digitalen Händel-Festspiele. Das teilte die Stiftung Händel-Haus mit. Vom 28. Mai bis 13. Juni könnten Fans der Barockmusik mehrere Festkonzerte sowie zwei Opernaufführungen kostenlos erleben. Die Filme sind während des gesamten Zeitraumes unter dem Link „www.haendel.digital“ abrufbar.

Zu den Höhepunkten gehören nach Aussage der Organisatoren die Oper „Giulio Cesare in Egitto“ sowie die szenische Aufführung von „Ariodante“ mit dem Marionettentheater Carlo Colla & Figli aus Mailand und der Lautten Compagney Berlin. Das Musikfest in der Geburtsstadt des Komponisten Georg Friedrich Händel (1685-1759) war 2020 wegen der Pandemie abgesagt worden. Zuvor kamen jährlich Zehntausende Besucher sowie Musiker aus der ganzen Welt zu dem Klassik-Festival.

Händel wurde am 23. Februar 1685 in Halle geboren. Er lebte größtenteils in London, wo er am 14. April 1759 auch starb. Bis heute ist seine „Feuerwerksmusik“ weltweit bekannt. Er schrieb viele Opern und Oratorien, darunter das berühmte Kirchenmusikstück „Messiah“.