Beratungsangebote für Eltern suchtkranker Kinder fehlen

Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt fehlen spezielle Beratungs- und Hilfsangebote für Eltern suchtkranker Kinder. Um Hilfe für die Kinder und sich selbst zu suchen, könnten sich Mütter und Väter an die Drogen- und Erziehungsberatungsstellen wenden, sagte Helga Meeßen-Hühne, Leiterin der Landesstelle für Suchtfragen in Sachsen-Anhalt. Die Eltern selbst sind ja nicht krank. Es gebe dort aber nur wenige Elterngruppen, in denen ein Erfahrungsaustausch möglich ist. Der Jugendhilfereferent des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Siegfried Hutsch, sagte: Das Angebot für Eltern muss aber ausgebaut werden. Betroffene Eltern sollten sich auch selbst organisieren.

Suchthilfewegweiser Sachsen-Anhalt