Jävenitz (muß) l Ein unfreiwilliges Manöver der Bundeswehr konnten Autofahrer am frühen Montagabend auf der B188 zwischen Gardelegen und Stendal bestaunen. Nahe der Ortschaft Jävenitz  war ein Bundeswehrpanzer "Fennek" im Graben gelandet. Nach Angaben des Oberleutnants Alexander Helle - Sprecher des Gefechtsübungszentrums Letzlingen - war das Aufklärungsbataillon 6 aus Eutin gerade auf dem Marsch mit mehreren Spähpanzern und anderen Militärfahrzeugen, als ein technischer Defekt eines der Fahrzeuge außer Gefecht setzte. Um Schlimmeres auf der vielbefahrenen Bundesstraße zu verhindern, steuerte der Fahrer den Panzer gezielt in einen Straßengraben. Damit wollte der Soldat einen möglichen Zusammenprall mit anderen Verkehrsteilnehmern verhindern.

Das Aufklärungsfahrzeug schaffte es danach nicht mehr zurück auf die Straße, denn der Panzer ist von seiner Bauart her nicht für schwieriges Gelände geeignet. "Der Graben war einfach zu tief", so Oberleutnant Helle. Schließlich gelang es aber mit anderen "Fenneks", das Aufklärungsfahrzeug aus der Falle zu befreien. Während der Bergungsarbeiten musste die B188 in beide Richtungen mehrmals kurzfristig voll gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Anschließend konnte der militärische Verband die Fahrt zum "Gefechtszentrum-Altmark" fortsetzen. Dort werden die Soldaten nun eine offizielle Übung mit der Panzergrenadierbrigade 41 aus Vorpommern abhalten.

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