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Bislang deutlich weniger Badetote in Sachsen-Anhalt

01.08.2019, 14:23
Ein Team der DLRG richtet bei einer Übung ein gekentertes Boot auf. Foto: Marcel Kusch
Ein Team der DLRG richtet bei einer Übung ein gekentertes Boot auf. Foto: Marcel Kusch dpa

Magdeburg/Haltern am See (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bislang fünf Menschen ertrunken - sieben weniger als im Vorjahreszeitraum. Drei von ihnen verunglückten in einem See oder einem Teich, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag mitteilte. Gezählt wurden demnach alle Fälle bis zum 20. Juli. "Im Gegensatz zum Vorjahr waren der Frühling und der erste Sommermonat in diesem Jahr bislang doch eher verhalten", sagte DLRG-Sprecher Achim Wiese. Das spiegle sich in den Zahlen wider.

Bundesweit sind bislang mindestens 250 Menschen ertrunken - 29 weniger als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Über 90 Prozent von ihnen seien an ungesicherten Badestellen im Binnenland verunglückt, sagte Wiese. An Seen, Teichen und Flüssen seien am wenigsten Rettungsschwimmer im Einsatz. Wie schon im Vorjahr ertranken die meisten im bevölkerungsreichen Bayern - bislang 65 Menschen. Am zweithöchsten ist die Ertrunkenen-Zahl in Nordrhein-Westfalen (40 Menschen).

Pressemitteilung der DLRG