Cyberangriff: Linke fordern parlamentarische Aufarbeitung

Von dpa
Das Logo der Partei Die Linke steht auf rotem Grund.
Das Logo der Partei Die Linke steht auf rotem Grund. Peter Endig/zb/dpa/Symbolbild

Magdeburg - Die Linken wollen zur Aufklärung des Cyberangriffs auf den Landkreis Anhalt-Bitterfeld auch das Parlament einschalten. „Das Parlamentarische Kontrollgremium des Landtags ist noch über die Wahlperiode hinaus im Amt und muss sich so schnell wie möglich in einer Sondersitzung mit den Cyberangriffen beschäftigen“, sagte die Fraktionsvorsitzende Eva von Angern am Dienstag laut einer Mitteilung. Sie habe einen entsprechenden Antrag für eine Sondersitzung des Kontrollgremiums gestellt.

Es müsse auch im Innenausschuss aufgeklärt werden, wie es überhaupt zu dem Angriff auf das Netzwerk des Landkreises kommen konnte, kommentierte Linken-Politikerin Henriette Quade. Bei dem Angriff auf das Netzwerk des Landkreises vergangene Woche waren mehrere Server infiziert worden, in der Folge wurden Daten verschlüsselt. Die Quelle der Infektion war zunächst unklar. Nach Angaben des LKA forderten die Angreifer ein Lösegeld.