Corona in Sachsen-Anhalt

Corona hat Sachsen-Anhalt fest im Griff. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat wegen der Corona-Krise die beiden Spieltage 28 und 29 verlegt. Der 1. FC Magdeburg weist darauf hin, dass bereits erworbene Tickets für das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern seine Gültigkeit behalten. In unterschiedlichen Landesteilen Sachsen-Anhalts steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Laut dem Sozialministerium wurde der Erreger Sars-CoV-2 bei einem Paar aus Magdeburg nachgewiesen, das mit einer Reisegruppe in Südtirol unterwegs gewesen war. Zudem sei ein Mann aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld erkrankt, der sich vermutlich im beruflichen Umfeld beim Training mit Teilnehmern aus mehreren Ländern angesteckt habe. Das Ministerium summierte gegen 13.30 Uhr landesweit elf Fälle.

Alles zur Corona-Krise in Sachsen-Anhalt in unserem Live-Blog

Meine Veranstaltung abgesagt?

Wegen des Coronavirus werden immer mehr Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt verschoben - egal, ob mit 1000 Personen oder weniger. Gemeinsam mit dem MDR Sachsen-Anhalt und der Mitteldeutschen Zeitung hat die Volksstimme eine für jeden öffentliche Liste angelegt. So können auch Leser selbst über ausgefallene Veranstaltungen informieren, die ausfallen.

Und so funktioniert die Tabelle

Sachsen-Anhalt hat Rücken

Im vergangenen Jahr war fast jeder zehnte AOK-versicherte Beschäftigte in Sachsen-Anhalt einmal wegen Rückenschmerzen nicht arbeitsfähig. Sachsen-Anhalt liegt damit an dritter Stelle nach Mecklenburg-Vorpommern (2,5 Fehltage) und Brandenburg (2,4 Fehltage). Betroffen sind vor allem Beschäftigte mit körperlich stark belastenden Tätigkeiten: An der Spitze stehen Berufe in der Kunststoff- & Kautschukherstellung (durchschnittlich 4,9 Fehltage) und Berufen in der Textilreinigung (4,5 Fehltage), gefolgt vom Beruf der Straßen- und Tunnelwärter (4,4 Fehltage). Die niedrigsten Fehlzeiten aufgrund von Rückenschmerzen hatten Berufe in der Hochschullehre und -forschung mit durchschnittlich lediglich 0,1 Fehltagen, gefolgt vom Beruf der Tourismuskaufleute mit 0,3 Fehltagen.

Gefahr für Züge

Wegen gefährlicher Betonplatten auf Gleisen in Halle sucht die Polizei nun Zeugen. Am frühen Dienstagabend seien mehrere Platten gefunden worden, die größte sei länger als ein halber Meter gewesen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Wenn ein Zug in den Beton gefahren wäre, hätten sich vermutlich auch Menschen verletzt. "Die Strecke wurde gesperrt und die Gleise beräumt", heißt es einer Polizeimeldung.

Hundehasser in Magdeburg

Tierbesitzer in Magdeburg sind in Sorge. Ein Unbekannter legt seit Tagen im Wohngebiet Wurststücke aus, die mit Nägeln gespickt sind.  Zuletzt schlug der Hundehasser am Sonntag, 8. März 2020, in der Eisvogelstraße in Stadtfeld-West zu. Beim Gassigehen entdeckte ein Hundebesitzer, dass sein Liebling im Gebüsch einer Rabatte irgendetwas gefunden hatte. Zum Glück reagierte der Hundehalter schnell und umsichtig, er konnte seiner "Foxi" gerade noch rechtzeitig ein gefundenes Stückchen Wurst aus dem Maul nehmen. Viel hatte nicht mehr gefehlt und Foxi hätte es verschluckt. Beim genaueren Betrachten entdeckte der Hundebesitzer, dass das Würstchen mit Nägeln gespickt war. Und im Gebüsch fanden sich noch zwölf weitere solcher präparierten Stückchen.

 

Der Fund vom Sonntagabend ist nur ein Fall von einer Reihe von Vorkommnissen.