DGB wirft Regierung Instinktlosigkeit vor

Magdeburg (dpa/sa) - Der DGB Sachsen-Anhalt hat der Landesregierung politische Instinktlosigkeit beim Umgang mit den Beschäftigten des Maritim-Hotels in Halle vorgeworfen. Das Stammpersonal müsse bei den Planungen zur Nutzung des Gebäudes für Flüchtlinge einbezogen werden, erklärte DGB-Landeschef Udo Gebhardt am Donnerstag. Die Regierung müsse verhindern, dass 50 Arbeitnehmer ihre Arbeitsplätze verlieren. Ein solcher Vorgang wäre auch den Asylsuchenden gegenüber taktlos und peinlich, erklärte Gebhardt. Das Land erwägt, das Hotel-Gebäude als Außenstelle der Zentralen Anlaufstelle für Flüchtlinge zu nutzen.