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Elbe in Magdeburg steuert auf Rekord-Niedrigwerte 2018 zu

03.07.2019, 11:23

Magdeburg (dpa/sa) - Der Domfelsen in Magdeburg ragt wieder weit aus der Elbe heraus und zieht Schaulustige an: Die Wasserstände des Flusses steuern immer weiter in Richtung der Rekord-Niedrigwerte des Vorjahres zu. Am Pegel Strombrücke in Magdeburg etwa wurden am Mittwoch noch 56 Zentimeter gemessen, 5 weniger als am Vortag, wie Hartmut Rhein vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Magdeburg sagte. Zum Vergleich: Am 27. August 2018 wurde an diesem wichtigen Referenzpunkt mit 46 Zentimetern der niedrigste bekannte Wasserstand erreicht. Nach den derzeitigen Vorhersagen sinkt der Wasserstand in den kommenden Tagen weiter auf Werte um die 50 Zentimeter.

Seit eineinhalb Wochen sei schon kein Güterschiff mehr auf der Elbe unterwegs gewesen im Bereich des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Magdeburg, sagte Rhein weiter. Hotelschiffen reichten die Wasserstände schon länger nicht mehr. Freizeitschiffe, deren Tiefgang es erlaube, könnten noch fahren. Die Ausflugsschifffahrt hingegen sei stark eingeschränkt und bediene die Stadtstrecke am Domfelsen vorbei nicht mehr. Die Weiße Flotte in Magdeburg teilte mit, sie fahre nicht mehr vom klassischen Anleger Magdeburg-Petriförder aus. Es werden Ersatzfahrten ab der Anlegestelle Schiffshebewerk Magdeburg-Rothensee angeboten.

Infos zu Wasserständen am Pegel Magdeburg-Strombrücke

Infos Weiße Flotte Magdeburg