1. Startseite
  2. >
  3. Sachsen-Anhalt
  4. >
  5. Entscheidung des Gerichts: Halles OB Wiegand bleibt suspendiert

Liveticker

Impfaffäre Entscheidung des Gerichts: Halles OB Wiegand bleibt suspendiert

Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat die vorläufige Suspendierung bestätigt und einen Antrag des Oberbürgermeisters abgelehnt.

Von Jonas Nayda Aktualisiert: 17.12.2021, 17:32
Halles suspendierter Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat vor Gericht eine Niederlage eingefahren.
Halles suspendierter Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat vor Gericht eine Niederlage eingefahren. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Halle (Saale)/MZ - Halles suspendierter Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) hat vor Gericht eine Niederlage eingefahren. Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat am Freitag beschlossen, die vorläufige Dienstenthebung nicht zu beenden. Wiegands Antrag wurde abgelehnt, er bleibt nun möglicherweise für mehrere Jahre im Zwangsurlaub.

Wiegand sagte auf MZ-Anfrage, dass die Gerichtsentscheidung irritieren würde. Er habe Beschwerde eingelegt.

Der 64-Jährige war im April vom Stadtrat suspendiert worden, weil er im Zuge der Impfaffäre schwerwiegende Dienstvergehen begangen haben soll. Das Landesverwaltungsamt ließ Wiegand im Juni vorläufig vom Dienst entheben und weitete das Ermittlungsverfahren aus. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den OB, der stets behauptet hatte, unschuldig zu sein.

Weitere Details zu der Gerichtsentscheidung gegen Wiegand lesen Sie in Kürze.