Erste inhaltliche Sondierungen ab Montag: Drei Termine

Von dpa
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und der CDU-Landesvorsitzende Sven Schulze (r).
Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt und der CDU-Landesvorsitzende Sven Schulze (r). Bernd Von Jutrczenka/dpa/Archivbild

Magdeburg - Die CDU in Sachsen-Anhalt will in den Sondierungsgesprächen mit SPD, FDP und Grünen in der kommenden Woche erstmals inhaltliche Schnittmengen und Differenzen mit den möglichen Koalitionspartnern ausloten. Dazu seien am Montag Gespräche mit der SPD geplant, am Dienstag mit der FDP und am Mittwoch mit den Grünen, sagte CDU-Chef Sven Schulze am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Die Reihenfolge der Gespräche habe sich nach der Fraktionsgröße der Parteien gerichtet, nicht nach Präferenzen der CDU. Den genauen Ort und Zeitpunkt der Gespräche nannte Schulze nicht.

Zwei Wochen nach der Landtagswahl stehen die Sondierungsgespräche damit noch fast am Anfang. Auf welche Koalition die Gespräche hinauslaufen, ist noch nicht absehbar. Die Parteien würden die Sondierungen intern jedoch bereits mit Hochdruck vorbereiten, betonte Schulze. Am Montag hatten sich die vier Parteien zu ersten Gesprächen im kleinen Kreis getroffen. Dabei war es allerdings vor allem um Termine und organisatorische Fragen gegangen. In den Vierer-Runden am Montag haben die Parteien grundsätzlich Stillschweigen vereinbart.

Ab kommender Woche sollen pro Partei sechs Delegierte sondieren. Noch nicht alle Parteien haben endgültig festgelegt, wer dabei sein soll. Als sicher gilt, dass die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten und Vorsitzenden am Sondierungstisch sitzen sollen.