Etwas mehr nach dem Tod gespendete Organe in Sachsen-Anhalt

Von dpa
Ein Mann hält einen Organspendeausweis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in den Händen.
Ein Mann hält einen Organspendeausweis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in den Händen. Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Magdeburg/Frankfurt/Main - Die Zahl der nach dem Tod gespendeten Organe hat sich in Sachsen-Anhalt in den ersten fünf Monaten des Jahres leicht erhöht. Von Januar bis Ende Mai waren es 45 - fünf mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse am Freitag mitteilte. Wie im gleichen Zeitraum 2020 gab es demnach 17 Spender, bei denen nach dem Tod ein oder mehrere Organe entnommen wurden.

Nach Angaben der Stiftung Eurotransplant warteten zum Stichtag 1. Mai 322 Menschen in Sachsen-Anhalt auf ein Spenderorgan. Die Stiftung organisiert die Verteilung europaweit. An diesem Samstag macht der Tag der Organspende bundesweit auf das Thema aufmerksam.