Experte: Altmark sollte mit Tafeln auf A14 für sich werben

Von dpa

Wernigerode/Tangermünde - In Sachsen-Anhalt weisen an den rund 600 Kilometern Autobahn derzeit fast 150 braune Hinweistafeln auf touristische Ziele hin. Mit der A14-Nordverlängerung bietet sich auch für die Altmark die Chance, auf diese Weise für touristische Anziehungspunkte zu werben. Der Professor für Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz, Sven Groß, empfiehlt dafür den Grundsatz „Weniger ist mehr“.

Es sei besser, auf einige prägnante Sehenswürdigkeiten hinzuweisen, als beispielsweise für jede schöne Kirche ein eigenes Schild aufzustellen. Stendal, die Kaiserstadt Tangermünde, der Arendsee oder die Colbitz-Letzlinger Heide böten sich unter anderem dafür an.

Ähnlich wie im Harz schlägt der Professor auch für die Altmark ein regionales Erkennungsmerkmal vor. Im Harz fungieren die Hexe und der Brocken als verbindendes Symbol der Tourismusregion. Sie sind auf vielen Schildern zu finden.