Magdeburg l Nach dem fast tödlichen Angriff eines 21-jährigen Mannes auf einen 31-Jährigen am 11. August 2019 hat das Magdeburger Landgericht das Urteil gesprochen. Der Angreifer, der in einem Hausflur in Magdeburg das spätere Opfer mit einem Hammer am Kopf schwer verletzt hatte, muss für sieben Jahre ins Gefängnis. Das Urteil wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ist laut Gerichtssprecher Christian Löffler aber noch nicht rechtskräftig.

Sein mitangeklagter 30-jähriger Freund wurde zu einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Das Urteil gegen ihn ist inzwischen rechtskräftig. Er soll den Mann in jener Nacht mit einer Gasdruckpistole angegriffen haben.

Das Motiv soll eine nächtliche Ruhestörung von drei Passanten auf der Straße gewesen sein. Einer von ihnen war das spätere Opfer. An dem Mehrfamilienhaus in Magdeburg entbrannte ein Streit, wobei die Angeklagten dann zu den Waffen gegriffen haben sollen.