Dresden (dpa) l Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen bis Herbst 2019 ein neues Spezialfahrzeug für Patienten mit gefährlichen Infektionskrankheiten erhalten. Es soll Betroffene aus den drei Ländern zur Sonderisolierstation am Klinikum St. Georg in Leipzig bringen, wie das sächsische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Kosten für das Fahrzeug teilen sich die Länder. Es wird wie das Vorgängermodell seinen Standort in Leipzig haben.

Infektionskrankheiten wie Ebola und Lassafieber würden zwar zum Glück bisher kaum in Deutschland auftreten, erklärte die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDD). Umso wichtiger sei es aber, diese im Ernstfall frühzeitig zu erkennen und zum Schutz der Bevölkerung unverzüglich einzudämmen.