Magdeburg l Gute Nachrichten für alle Wasserratten: In Sachsen-Anhalt kann ohne Bedenken gebadet werden. „Alle 69 öffentlichen Badeseen erfüllen die strengen EU-Normen“, heißt es in einer Mitteilung des Sozialministeriums anlässlich des offiziellen Starts der Badesaison am 15. Mai.

Die Einstufung der Gewässer basiert nach Angaben des Ministeriums auf Untersuchungsergebnissen aus den vergangenen vier Jahren. Danach konnten fast 90 Prozent der Badeseen im Land mit der Note 1 die höchste Einstufung und damit eine ausgezeichnete Badegewässerqualität bescheinigt werden – darunter zum Beispiel auch der Arendsee, der Jersleber See sowie alle offiziellen Badeseen im Harz, Jerichower Land und Salzlandkreis.

Das Flussbad Biese (Landkreis Stendal) erhielt die Note „gut“, zwei Badegewässer (Stausee Kelbra, Süßer See Aseleben) bekamen ein „ausreichend“. Das mit der Note 4 (mangelhafte Qualität) bewertete Strandbad Reinsdorf im Landkreis Wittenberg schrammte dagegen knapp an einem Badeverbot vorbei.

Ungeachtet der Disskussion um eine Algenplage wurde den Badestellen am Neustädter See in Magdeburg sowie dem Barleber See I eine „ausgezeichnete Wasserqualität“ bescheinigt. Seit 2016 gibt es speziell im Barleber See ein vermehrtes Auftreten von giftigen Blaualgen. Die Stadt Magdeburg wies kürzlich mit Blick auf ein aktuelles Gutachten darauf hin, dass auch in diesem Jahr in den Sommermonaten am Barleber See mit Blaualgen zu rechnen ist.