Schäden im Jerichower Land / Sommerwetter bleibt wechselhaft

Hagel so groß wie Taubeneier

Magdeburg (js) l Vier Zentimeter große Hagelkörner prasselten auf den Landkreis Jerichower Land nieder. Die Eiskörner, so groß wie Taubeneier, zerstörten am Montagnachmittag Vordächer und Getreidefelder. Betroffen waren vor allem die Dörfer Parey und Schartau. Bei dem kurzen aber heftigen Sommersturm knickten etliche Bäume um. Menschen wurden nach Auskunft der Polizei nicht verletzt.

"Nördlich von Magdeburg hatte sich eine kleine, isolierte Gewitterzelle gebildet, die dann nach Brandenburg abzog", sagte Michael Martens vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Ein neue Schlechtwetterfront mit viel Regen soll auch heute über Sachsen-Anhalt hinwegziehen. "Morgen wird es besser werden: Pünktlich zum Sommeranfang wird es sonnig und etwa 23 Grad warm", sagte Martens voraus. Doch schon am Freitag rücke die nächste Regenfront heran.

Der Wetterdienst erwartet auch für die nächsten Tage einen Wechsel aus Regen und Sonne. Mit Blick auf den Siebenschläfer in der nächsten Woche dürfte wohl der ganze Sommer so launisch bleiben: Nach einer alten Regel entscheidet sich an den Tagen um den 27. Juni herum, wie das Wetter in den folgenden sieben Wochen wird. Eine präzise Prognose wagte Martens noch nicht. Nur so viel: "Eine stabile Schönwetterlage ist noch nicht in Sicht."