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Halle und Saalekreis gründen Kohleausstiegeskommission

09.09.2019, 15:42

Halle (dpa/sa) - Die Stadt Halle und der Saalekreis haben am Montag eine gemeinsame "Kommission zur Gestaltung des Kohleausstiegs" vorgestellt. "Ziel ist es, schnellstmöglich gemeinsam ein Konzept sowie daraus abgeleitete Projekte zu erarbeiten", sagte Hartmut Handschak (parteilos), Landrat des Landkreises Saalekreis, laut einer Mitteilung der Stadt. Auch Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) zeigte sich davon überzeugt, "dass wir auch die Herausforderungen des Kohleausstiegs gemeinsam am besten bewältigen." Der Kommission gehören insgesamt 13 Mitglieder aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft an.

Deutschland will bis zum Jahr 2038 aus der Energieerzeugung mit Kohle aussteigen. Davon sind auch Halle und der Saalekreis betroffen, die zum Mitteldeutschen Revier gehören. Geplant ist, dass den betroffenen Kommunen bis zu 14 Milliarden Euro für Investitionsmaßnahmen zur Bewältigung des Strukturwandels zur Verfügung gestellt werden sollen. Weitere 26 Milliarden Euro will der Bund in eigene Infrastrukturmaßnahmen in den Kohlerevieren investieren.