Die Suche nach Fachkräften in den Handwerksberufen wird verzweifelter. Ein Problem bleibt der demografische Wandel – gerade im ländlichen Raum gibt es immer weniger Junge. Viele entscheiden sich lieber für ein Studium als einen Handwerksberuf zu erlernen.

Diese Situation wird sich so bald nicht ändern. Deshalb sollten die Betriebe bei der Suche alle Optionen ausloten. Das reicht von qualifizierten Berufsrückkehrern und Quereinsteigern über ausländische Fachkräfte bis hin zu Studien-abbrechern: Diese Gruppen sollten Handwerksfirmen über zeitgemäße Kanäle ansprechen. Gezielter müssen Unternehmen ihre und die Vorzüge des Berufs an allen Schulformen präsentieren – und sich so auch den einen oder anderen handwerklich interessierten Abiturienten schnappen.

Die Argumente sind allemal gut: Krisensicher und mit entsprechender Qualifikation sehr gut bezahlt. Handwerk hat goldenen Boden – wer diese alte Botschaft modern verkauft, hat gute Chancen beim Ringen um Fachkräfte.