Sangerhausen/Salzwedel (dpa) l In Sachsen-Anhalt führen wegen der Trockenheit und Hitze Flüsse sowie Bäche und Seen immer weniger Wasser. So hat der rund 250 Hektar große "Süße See" bei Eisleben (Landkreis Mansfeld-Südharz) etwa 30 Zentimeter an Wasserhöhe verloren, wie ein Sprecher des Landkreises am Dienstag in Sangerhausen sagte. Baden sei dort aber nach wie vor möglich.

Kleine Flüsse sind fast ausgetrocknet

Kleine Flüsse wie die Böse Sieben, die den See normalerweise mit Wasser speise, seien im Landkreis Mansfeld-Südharz fast schon ausgetrocknet. Durch die Hitze verdunste das Wasser, zudem habe es seit Wochen nicht flächendeckend geregnet. "Die Wipper hat nur noch einen Wasserstand von einem Zentimeter", sagte er. Der Fluss gehört laut Experten zu den bedeutendsten Fließgewässern im Unterharz.

Im Landkreis Mansfeld-Südharz wie auch im Altmarkkreis Salzwedel etwa ist es unterdessen weiterhin verboten, Wasser aus Oberflächengewässern – Seen, Flüssen, Bächen – zum Gießen und Rasensprengen zu nutzen. Dies werde auch kontrolliert, wie der Sprecher in Sangerhausen sagte.