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Hunderte Flüchtlinge warten auf psychologische Betreuung

06.02.2018, 06:41

Magdeburg (dpa/sa) - Die Nachfrage nach psychologischen Beratungen und Therapien für Flüchtlinge bleibt in Sachsen-Anhalt hoch. Laut Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration haben die Mitarbeiter der Psychosozialen Zentren (PSZ) in Magdeburg und Halle 2017 knapp 300 Flüchtlinge behandelt, meist in Zusammenarbeit mit Sprachmittlern. Die Warteliste für einen Therapieplatz ist lang: 336 Menschen stehen dort zurzeit drauf. Im Durchschnitt vergehen von der Anmeldung bis zum Behandlungsbeginn sechs Monate.

Nach Angaben des PSZ sind rund zwei Drittel der Klienten Männer, die Mehrheit ist zwischen 18 und 34 Jahren alt. Aber auch minderjährige Flüchtlinge kämen zunehmend ins Zentrum. Für sie gibt es ein spezielles Kinder- und Jugendprogramm. An den zwei Standorten des PSZ arbeiten insgesamt 18 Psychologen, Pädagogen, Sozialarbeiter und Verwaltungsangestellte.

Internetseite des PSZ