Vorgetäuschter Kindstod in der DDR Geboren in Merseburg: Frauen geben Suche nach ihren Kindern nicht auf
Nachdem eine Frau ihren angeblich zu DDR-Zeiten verstorbenen Sohn wiedersieht, hoffen auch andere Frauen, dass ihre Töchter und Söhne noch leben. Welches Versprechen Freundinnen am Sterbebett geben.
Aktualisiert: 02.04.2022, 17:57

Merseburg/MZ - „Jetzt haben viele Menschen gesehen, dass es diese Fälle tatsächlich gegeben hat“, sagt Heike Linke. Sie hatte 1985 in Merseburg ein Kind zur Welt gebracht, das eine Totgeburt gewesen sein soll (MZ berichtete). „Und ich hoffe, dass sich jetzt vielleicht Menschen melden, die etwas wissen - frühere Hebammen oder auch Ärzte - damit der eine oder andere Fall, doch noch aufgeklärt werden kann.“
