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Vorgetäuschter Kindstod in der DDR Geboren in Merseburg: Frauen geben Suche nach ihren Kindern nicht auf

Nachdem eine Frau ihren angeblich zu DDR-Zeiten verstorbenen Sohn wiedersieht, hoffen auch andere Frauen, dass ihre Töchter und Söhne noch leben. Welches Versprechen Freundinnen am Sterbebett geben.

Von Undine Freyberg Aktualisiert: 02.04.2022, 17:57
Heike Linke und Ramona Berger haben in den 80er Jahren ihre Kinder in Merseburg  zur Welt gebracht. Beide Kinder sollen verstorben sein, doch die Frauen sind auch heute noch nicht davon überzeugt, dass das die Wahrheit sein soll.
Heike Linke und Ramona Berger haben in den 80er Jahren ihre Kinder in Merseburg zur Welt gebracht. Beide Kinder sollen verstorben sein, doch die Frauen sind auch heute noch nicht davon überzeugt, dass das die Wahrheit sein soll. Foto: Undine Freyberg

Merseburg/MZ - „Jetzt haben viele Menschen gesehen, dass es diese Fälle tatsächlich gegeben hat“, sagt Heike Linke. Sie hatte 1985 in Merseburg ein Kind zur Welt gebracht, das eine Totgeburt gewesen sein soll (MZ berichtete). „Und ich hoffe, dass sich jetzt vielleicht Menschen melden, die etwas wissen - frühere Hebammen oder auch Ärzte - damit der eine oder andere Fall, doch noch aufgeklärt werden kann.“