Schönebeck l Manche haben das Glück, gut mit ihren Eltern über Liebe, Sex und Verhütung reden zu können. Für andere gibt es nichts Peinlicheres auf der Welt. Ganz und gar nicht peinlich hingegen war der Aktionstag „Aids, Liebe und Sexualität“, der vergangenen Freitag genau einen Tag nach dem Welt-Aids-Tag an der Maxim-Gorki-Schule Schönebeck durchgeführt wurde.

In Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Arbeitskreis Prävention des Altkreises Schönebeck wurde ein fünfteiliger Parcours zu unterschiedlichen Themen rund um Aids, Aufklärung und Schutz vor Geschlechtskrankheiten entwickelt, den die Schüler der 8. Klassen in Gruppen absolvierten.

Übertragungswege von HIV

Hier erfuhren die Schüler, welche Bedingungen zu einer Übertragung des HI-Virus führen können und wie hoch das jeweilige Ansteckungsrisiko in verschiedenen Situationen ist.

Bilder

Liebe, Sex und Schutz vor HIV

An dieser Station des Parcours drehte sich alles um den Schutz vor Infektionen. Die Schüler sollten ihr persönliches Risiko einer Infektion mit Aids einschätzen, Hemmschwellen und Unsicherheiten im Umgang mit Aids abbauen und unterschiedliche Schutzmöglichkeiten benennen.

Leben mit HIV

Anhand einer ausgedachten Person, die einen positiven HIV-Test erhalten hat, dachten sich die Schüler eine Geschichte aus, wie das Leben dieser Person sich dadurch verändert und aussehen könnte. Wie ändern sich die sozialen Kontakte, die Sexualität, das Umfeld in Beruf oder Schule ...

Verhütung

Hier wurde intensiv auf Verhütungsmittel wie Kondome, Pille, Spirale, Diaphragma und andere eingegangen und wie diese nicht nur vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen, sondern eventuell auch vor Geschlechtskrankheiten.

Körpersprache und Sexualität

An dieser Station war schauspielerisches Talent gefragt. Die Schüler stellten Gefühle aus den Bereichen Liebe und Partnerschaft pantomimisch dar. Sie lernten, wie man den Körper bewusst zur Kommunikation einsetzen kann.