Salzwedel l Was gibt es Unterhaltsameres und Gemeinschaftlicheres als eine Partie Tabu? Unter dem Druck einer gnadenlosen Sanduhr müssen die Spieler in Teams Kartenbegriffe erklären und erraten, ohne dabei jene Synonyme zu verwenden, die auf der Karte unter dem zu erklärenden Begriff stehen. Ein Würfel entscheidet zuvor, ob nur einer im Team raten darf, das ganze Team oder doch gar beide. Am Ende gewinnt jenes mit den meisten erratenen Begriffen.

Ebenso zeitlos ist Kniffel. Ein Dauerbrenner unter den Würfelspielen, bei dem jeder Spieler, mit Spielblock ausgerüstet, abwechselnd fünf Augenwürfel in einem Becher herumwirbelt. Dabei hat er stets drei Versuche. Ziel ist es, vor allen anderen vom Dreierpasch und Viererpasch, über das Full House, die kleine und die große Straße bis hin zum Kniffel (Fünferpasch) und der sogenannten Chance alle Figuren zu sammeln. Zuvor müssen verschiedene Würfelkombinationen erreicht werden. Der Spieler mit den meisten Punkten entscheidet das Spiel.

Viele Spiele bleiben zeitlos

Was man früher mit der Oma gespielt hat, ist heute auch häufig in Jugendrunden zu beobachten. Die Rede ist von Rommé. Bei diesem Kartenspiel erhält jeder zwölf Karten, nur einer bekommt 13. Er beginnt und kann auslegen, sobald er mindestens drei Karten auf der Hand hält, die zusammen 30 Punkte ergeben. Motive wie die Dame, der König oder der Bube zählen zehn Punkte, das Ass elf. Andere Spieler können an Kartenreihen anlegen oder selbst auslegen, sofern sie 30 Punkte erreichen. Eine Runde endet, wenn ein Spieler alle Karten ausgelegt hat. Was die anderen Spieler noch an Wertpunkten übrig haben, wird ihnen als Minus angerechnet. So lässt sich das Spiel beliebig fortsetzen. Letztlich gewinnt, wer am wenigsten Punkte erzielt.

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