Kaum Nachfrage nach Fördergeld für Herdenschutzhunde
Magdeburg (dpa/sa) - Mehr als ein halbes Jahr nach dem Start wird in Sachsen-Anhalt Fördergeld für Herdenschutzhunde kaum nachgefragt. Bislang liege nur ein Antrag vor, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Er werde derzeit geprüft. Die Hunde sollen Tierhaltern helfen, ihre Herden vor Wolfsangriffen zu schützen. Bislang werden aber nur zwei Rassen gefördert: Pyrenäenberghund und Maremmano Abruzzese. Die Anschaffung wird mit 80 Prozent bezuschusst, für den Unterhalt müssen die Halter selbst aufkommen. Die Schäfer kritisieren, dass es für die beiden Hunderassen nur wenige Züchter gebe, was hohe Preise bedeute.