Kinder- und Jugendbeauftragte: Stärkere Jugend-Beteiligung

Von dpa
Demonstranten der Klimaschutzbewegung Fridays for Future protestieren im September 2020 auf dem Domplatz und fordern eine bessere Klimapolitik.
Demonstranten der Klimaschutzbewegung Fridays for Future protestieren im September 2020 auf dem Domplatz und fordern eine bessere Klimapolitik. Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Magdeburg - Die Kinder- und Jugendbeauftragten in Sachsen-Anhalt fordern, junge Menschen stärker an politischen Entscheidungen zu beteiligen. „Erstens: keine Entscheidung mehr zu Lasten der jungen Generation. Und zweitens: keine Entscheidung mehr ohne die junge Generation“, forderten die Jugendbeauftragten mehrerer Städte am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung. Politik, Verwaltung und Wirtschaft dürften nicht mehr über die Köpfe der Jugend hinweg entscheiden.

Die Beauftragten verlangten auch die gesellschaftliche Anerkennung der Entbehrungen der Kinder und Jugendlichen während der Corona-Pandemie. „Die Grundrechte von Kindern und Jugendlichen sind seit mehr als 14 Monaten und bis zum heutigen Tag massiv eingeschränkt. Sie tragen diese Last mit größter Vernunft, viel Verständnis und nicht zuletzt auch mit Rücksicht - etwa auf die älteren Menschen“, hieß es in der Mitteilung. Das verdiene „Respekt und größte Dankbarkeit“. Umso mehr erwarte man konkrete Öffnungsschritte, die die Bedürfnisse junger Menschen stärker in den Blick nehmen, beispielsweise im Bereich Sport.