1. Startseite
  2. >
  3. Sachsen-Anhalt
  4. >
  5. Land will Pflege des Niederdeutschen stärken

Land will Pflege des Niederdeutschen stärken

01.08.2019, 12:07
Rainer Robra (CDU), Staats- und Kulturminister. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archivbild
Rainer Robra (CDU), Staats- und Kulturminister. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archivbild zb

Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalt will die Pflege und Erforschung der Niederdeutschen Sprache weiter stärken. Dazu sei am Donnerstag eine neue Kooperationsvereinbarung des Landesheimatbundes und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in Kraft getreten, teilte die Staatskanzlei in Magdeburg mit. Es gehe etwa um die Erarbeitung von Lehr- und Lernmitteln, Publikationen sowie Expertisen und Gutachten. "Die Kooperationsvereinbarung intensiviert die Zusammenarbeit zweier in diesem Bereich bedeutender Institutionen. Sie ist ein wichtiger Schritt zum Erhalt der Sprachenvielfalt in Sachsen-Anhalt", erklärte Staats- und Kulturminister Rainer Robra.

Der neue Vertrag ersetzt eine bisherige Vereinbarung aus dem Jahr 1997. An der Universität Magdeburg gibt es eine Arbeitsstelle Niederdeutsch, auch der Landesheimatbund nimmt den Angaben zufolge seit 1990 wesentliche Aufgaben zum Schutz der niederdeutschen Sprache wahr.

Das Niederdeutsche ist eine neben dem Hochdeutschen eigenständige Sprache, die im heutigen Sachsen-Anhalt seit Jahrhunderten beheimatet ist, hieß es. Es gebe das Börde Platt, das Altmärker Platt und das Harzer Platt.

Pressemitteilung Staatskanzlei