Landesgartenschau zieht nach 170 Tagen Bilanz
Burg (dpa/sa) - Die Verantwortlichen der Landesgartenschau in Burg ziehen heute Bilanz. Einen Tag vor dem offiziellen Ende der vom Rekordsommer und dem daraus folgenden Besuchermangel geprägten Garten- und Stadtschau soll es um Zahlen, Eindrücke und Erfahrungen gehen. Ersten Erhebungen zufolge waren seit 21. April rund 300 000 Menschen gekommen - kalkuliert war die Schau mit etwa 450 000 Besuchern. Damit dürfte das finanzielle Defizit unter dem Strich erheblich sein. Auch dazu wollen die Organisatoren Auskunft geben. Auch die Nachnutzung der weitläufigen Anlagen in der Stadt wird ein Thema sein.
Die Landesgartenschau in Burg im Jerichower Land stand unter dem Motto "... von Gärten umarmt". Auf dem 17 Hektar großen Gelände in der Stadt gab es 21 Themen- und zwölf Stadtgärten. Rund 17 Millionen Euro waren in die Kernflächen geflossen, weitere 23 Millionen Euro in die städtische Infrastruktur. 2022 ist Bad Dürrenberg Gastgeber der fünften Landesgartenschau.