Viel zu wenig Regen

Neuer Dürrerekord an der Elbe in Sachsen-Anhalt

Wieder stöhnt auch Sachsen-Anhalt unter einem Dürresommer. Seit 2014 herrscht Ebbe in der Elbe - das hat es seit 1875 nicht gegeben. Ein Überblick.

Von Jens Schmidt Aktualisiert: 15.08.2022, 08:40
Wassermangel: In Magdeburg liegen Domfelsen und Domtreppen trocken. Die Fahrrinne bietet nur noch 1,20 Meter Tiefe.
Wassermangel: In Magdeburg liegen Domfelsen und Domtreppen trocken. Die Fahrrinne bietet nur noch 1,20 Meter Tiefe. Foto: Imago/Frank Drechsler

Magdeburg - In regenstarken Zeiten, wenn die Elbe ordentlich anschwillt, wird bei Magdeburg das Pretziener Wehr gezogen. Dann fließt ein Teil des Wassers in den Umflutkanal, das entlastet die Stadt. Früher war das alle paar Jahre der Fall. Zuletzt 2013 zur großen Flut. Doch seitdem herrscht Ruhe. „Vor neun Jahren wurde das Wehr zuletzt gezogen – so eine lange Pause hat es in fast 150 Jahren noch nicht gegeben“, sagt Burkhard Henning, Chef des Landeshochwasserbetriebs, beim Blick in die Chronik. 1875 wurde das Wehr in Betrieb genommen. Die längsten Pausen dauerten bislang sechs Jahre - zuletzt von 1989 bis 1994.

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