Kostenlawine im Handwerk

Wegen Energiekrise: Chefs aus Sachsen-Anhalt fordern, die Mindestlohn-Erhöhung zu verschieben

Ab 1. Oktober steigt der Mindestlohn auf 12 Euro. Was für 270 000 Beschäftigte im Land gut ist, bereitet vielen Firmenchefs schlaflose Nächte: Auf sie rollt eine Kostenlawine zu.

Von Kristina Reiher und Jens Schmidt Aktualisiert: 13.09.2022, 20:39
Ab 1. Oktober steigt der Mindestlohn auf 12 Euro. Was für 270 000 Beschäftigte im Land gut ist, bereitet vielen Firmenchefs schlaflose Nächte.
Ab 1. Oktober steigt der Mindestlohn auf 12 Euro. Was für 270 000 Beschäftigte im Land gut ist, bereitet vielen Firmenchefs schlaflose Nächte. Foto: dpa/Fernando Gutierrez-Juarez/Symbol

Magdeburg - Gas- und Heizölpreise verdreifacht, Strompreise verdoppelt. Und am 1. Oktober steigen auch noch die Lohnkosten. Der Mindestlohn klettert auf 12 Euro je Stunde – das sind 25 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und wenn das untere Lohnsegment steigt, müssen bei höheren Lohngruppen auch noch einige Euro draufkommen. „Das ist nicht mehr zu bewerkstelligen“, sagt Heinz Sallier, Obermeister der Fleischerinnung aus Wernigerode. „Meine jahrelang angesparten Rücklagen habe ich durch Corona schon fast aufgebraucht.“

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