Mehr als 15 Millionen Euro Förderung für Filmproduktionen
Leipzig (dpa/sn) - Die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) hat im vergangenen Jahr 146 Film- und Medienprojekte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit rund 15,2 Millionen Euro gefördert. Allein zwölf Millionen Euro flossen in 59 Kino- und Fernsehfilme, wie die MDM am Dienstag mitteilte. Zusätzlich gab es knapp 840 000 Euro für ein Soforthilfeprogramm, um coronabedingte Unterbrechungen von Dreharbeiten und Kinoauswertungen zu Ende zu führen. Mit der Aufstockung hätten zahlreiche Filmprojekte trotz teils erheblicher Mehrkosten fertiggestellt werden können.
Im Gegenzug flossen für die Filmproduktionen rund 33 Millionen Euro in den Wirtschaftskreislauf der drei mitteldeutschen Bundesländer. Der Medienstandort Mitteldeutschland habe weiterentwickelt werden können, wenn auch die Corona-Pandemie die gesamte Film- und Medienbranche vor gewaltige Herausforderungen gestellt habe, so MDM-Geschäftsführer Claas Danielsen.
Unterstützt wurden unter anderem Filme wie die "Die Känguru-Verschwörung" als Fortsetzung des Kinostreifens "Die Känguru-Chroniken", Aelrun Goettes Drama "In einem Land, das es nicht mehr gibt", das sich mit der Modeszene der DDR beschäftigt, sowie der neue Film des Leipziger Regisseurs Kanwal Sethi "Die Ohrringe meiner Frau". Zudem floss Förderung in internationale Koproduktionen, Dokumentarfilme und Kinder- und Animationsfilme.
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