1. Startseite
  2. >
  3. Sachsen-Anhalt
  4. >
  5. "Miesepeter gibt es genug": Spahn wirbt für mehr Zuversicht

"Miesepeter gibt es genug": Spahn wirbt für mehr Zuversicht

22.11.2018, 15:19
Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, hat zu mehr Mut und Zuversicht aufgerufen. Foto: Jörg Carstensen/Archiv
Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, hat zu mehr Mut und Zuversicht aufgerufen. Foto: Jörg Carstensen/Archiv dpa

Magdeburg (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat zu mehr Mut und Zuversicht aufgerufen. "Miesepeter gibt es genug", sagte er am Donnerstag bei einer Rede vor den Delegierten der Senioren-Union der CDU in Magdeburg mit Blick auf die Digitalisierung. Die Umbrüche, etwa autonomes Fahren, kämen sowieso. "Aber wir sollten es nicht erleiden." Er wolle, dass Deutschland Digitalisierungs-Weltmeister werde. Auch Verwaltungsprozesse müssten schneller gehen. "In der Zeit, in der wir einen Flughafen nicht fertig kriegen, baut China 60 neue Flughäfen. Ich will kein chinesisches Planungsrecht, aber wir müssen wieder schneller werden, wenn wir da mithalten wollen."

Spahn ist einer von drei Kandidaten für die Nachfolge von Angela Merkel an der Spitze der CDU. Neben ihm bewerben sich Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz.

Nicht nur bei der Digitalisierung müssten die Christdemokraten in die Zukunft sehen, sagte Spahn. Auch die Europäische Union könne nicht nur mit der historischen Errungenschaft verbunden werden, dass Erbfeinde wie Deutschland und Frankreich enge Freunde geworden seien, sagte Spahn. Wenn es stimme, dass Länder mit gemeinsamer Währung keinen Krieg gegeneinander führten, stimme das für Länder, die gemeinsam Einheiten zur Verteidigung stellten umso mehr, warb er für die Idee einer gemeinsamen europäischen Armee.