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Moritzburg erwirbt Skizze von Klimt für Porträt Henneberg

11.06.2019, 17:16

Halle (dpa/sa) - Das Kunstmuseum Moritzburg in Halle hat nach der erfolgreichen Ausstellung mit Werken von Gustav Klimt (1862-1918) eine Zeichnung des Wiener Jugendstilmalers erworben. Dabei handelt es sich um eine der wenigen Skizzen für das Bildnis der Marie Henneberg (1901/1902), sagte Museumsdirektor Thomas Bauer-Friedrich am Dienstag. Das Exponat war bisher im Besitz einer Galerie in Wien. Die Moritzburg hat somit drei Skizzen, die Klimt im Vorfeld des Porträts gezeichnet hat, im Bestand. "Damit könne wir die Genesis des Gemäldes der Marie Henneberg viel besser erklären", sagte der Kustos des Museums, Wolfgang Büche.

Die Moritzburg hatte aus Anlass des 100. Geburtstages des Künstlers eine Ausstellung gezeigt, die laut Museum von Oktober 2018 bis Anfang Januar 2019 rund 90 000 Besucher anzog. Das Gemälde der Marie Henneberg ist Eigentum der Moritzburg. Der Ankauf der Skizze wurde von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Stiftung der Saalesparkasse unterstützt. Der Kaufpreis der Neuerwerbung bewegte sich "im oberen fünfstelligen Bereich", sagte Bauer-Friedrich.

Kunstmuseum Moritzburg