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Nach Bombenentschärfung in Halle: Züge fahren planmäßig

Neun Stunden war der Hauptbahnhof in Halle gesperrt - wegen einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Den Zugfahrplan brachte das ordentlich durcheinander.

28.05.2019, 15:59
Der Hauptbahnhof in Halle/Saale nach der Räumung. Foto: Hendrik Schmidt
Der Hauptbahnhof in Halle/Saale nach der Räumung. Foto: Hendrik Schmidt dpa-Zentralbild

Halle (dpa/sa) - Nach der Entschärfung einer Fliegerbombe am Hauptbahnhof in Halle rollt der Zugverkehr wieder nach Plan. Das teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Dienstag mit. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war am Montag bei Bauarbeiten entdeckt worden. Der Zugverkehr machte daraufhin einen Bogen um Halle, es kam zu Ausfällen und Verspätungen. Die Auswirkungen seien gravierend gewesen, sagte der Sprecher. Reisende mussten auf Busse umsteigen, Wartezeiten und Verspätungen in Kauf nehmen.

In der Nähe des Hauptbahnhofs wurden wegen des Bombenfundes mehrere Straßenzüge evakuiert. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gaben nach neun Stunden Entwarnung, nachdem sie die 250 Kilogramm Fliegerbombe erfolgreich entschärft hatten. Rund 12 400 Menschen konnten wieder in ihre Häuser zurück, darunter auch viele pflegebedürftige Senioren.

Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) dankte den Einsatzkräften: "Die für die gesamte Stadt außergewöhnliche Situation ist auf Grund des professionellen Zusammenwirkens aller Akteure erfolgreich gemeistert worden", erklärte er am Dienstag. Insgesamt rund 340 Kräfte der Stadt, Polizei und von Hilfsorganisationen waren im Einsatz.

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