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ÖPNV will mit flexibleren Angeboten Kunden gewinnen

Von dpa
Wie überall in Deutschland hatte auch der ÖPNV in Sachsen-Anhalt während der Corona-Krise den Betrieb weitgehend aufrecht erhalten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Wie überall in Deutschland hatte auch der ÖPNV in Sachsen-Anhalt während der Corona-Krise den Betrieb weitgehend aufrecht erhalten. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild ZB

Magdeburg - Mit flexibleren Angeboten werben Verkehrsunternehmen in Sachsen-Anhalt um die Rückkehr von Fahrgästen und Abo-Kunden. „Im Schienenverkehr haben wir bei der Auslastung inzwischen wieder 70 Prozent des Vorkrisen-Niveaus erreicht“, sagte Peter Panitz, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA), am Dienstag. „Die Schwierigkeit ist aber nicht, auch auf 80 bis 90 Prozent zu kommen, sondern am Ende wieder die 100 Prozent und mehr zu erreichen.“ Der NASA empfiehlt den Unternehmen deshalb etwa das Zehner-Tagesticket im Tarif der Deutschen Bahn. Damit können Fahrgäste an zehn frei wählbaren Tagen im Monat den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nutzen.

Panitz verwies zudem auf das Zeitfenster des Sachsen-Anhalt-Tickets, das in den Sommermonaten schon vor 9.00 Uhr genutzt werden könne. Im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) könnten zudem zwei Personen in einem bestimmten Zeitraum auf einer Einzelfahrkarte mitfahren.

Wie überall in Deutschland hatte auch der ÖPNV in Sachsen-Anhalt während der Corona-Krise den Betrieb weitgehend aufrecht erhalten, musste dabei aber massive Umsatzeinbußen in Kauf nehmen.