Osterweddingen l Etwa 60 Angestellte des DHL-Paketzentrums in Osterweddingen (Landkreis Börde) haben in der Nacht zum Donnerstag für mehrere Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte die Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM).

5,5 Prozent mehr Lohn gefordert

Mit der Aktion fordert die Arbeitnehmerorganisation von der Deutschen Post, über die Lohnforderungen der bundesweit rund 130.000 Tarifbeschäftigten zu verhandeln. „Unsere Mitglieder und wir werden die Verweigerungshaltung des Unternehmens nicht länger hinnehmen. Mit dem Warnstreik setzen wir ein deutliches Zeichen und erwarten die Aufnahme von Tarifverhandlungen“, so DPVKOM-Bundesvorsitzende Christina Dahlhaus. Die Organisation fordert für die Tarifbeschäftigten unter anderem 5,5 Prozent mehr Lohn.

Laut Gewerkschaftsangaben konnten wegen des Streikes in Osterweddingen etwa 40.000 Pakete nicht ausgeliefert werden. Wie die Pressestelle der Deutschen Post am Donerstagmorgen mitteilte, sind trotz des Ausstands alle Pakete bearbeitet worden. "Alle Sedungen befinden sich in der Zustellung", hieß es. Bei DHL in Osterweddingen sind aktuell rund 140 Mitarbeiter beschäftigt.